Claude Diallo Situation & Sarah Abrigada

Sarah Abrigada liebt es, mit ihrer Stimme Geschichten zu erzählen und nimmt die ZuhörerInnen mit auf eine musikalische Reise. Mit im Gepäck hat sie Songs aus ihrem Album „Book of Love”. Balladen, Swingnummern, Popperlen, Soulclassics, Bossa Nova und Blues verbindet sie mit Leichtigkeit. Spannend, schön, herzzerreißend und luftigleicht zugleich!

Sarah Abrigada studierte in der Schweiz, Dänemark und Deutschland. Sie spielt in verschiedensten Formationen und geht musikalisch gerne neue Wege. Der Jazz liegt ihr genauso am Herzen wie Soul oder Pop. Einzig etwas ändert sich nie. Die Sängerin liebt es, mit ihrer Stimme Geschichten zu erzählen und nimmt die ZuhörerInnen mit auf eine musikalische Reise. Mit im Gepäck hat sie Songs aus ihrem Album „Book of Love“, das 2022 erschienen ist.
Sarah Abrigada und ihr Quartett erforschen gemeinsam die unendlichen Weiten der Musik. Balladen, Swingnummern, Popperlen, Soulclassics, Bossa Nova und Blues verbinden sie mit Leichtigkeit und haben keine Angst davor, neue Grenzen zu überwinden. Spannend, schön, herzzerreißend und luftig leicht zugleich!

Sie sind alle DREI MEISTER IHRES FACHES und in ihrer Musik, dem Modern Jazz, geht die Sonne nicht unter. Denn sie sind mit ihrer Musik überall auf der Welt zu Hause: „Claude Diallo Situation“, das sind: 


Claude Diallo
, St. Galler Jazzpianist, Komponist und Arrangeur, wohnhaft in Trogen, in der Jazz-Hochburg Berklee College of Music in Boston studiert und in New York über 10 Jahre gelebt zwischendurch einige Jahre in Asien, international ausgezeichnet, hat das Piano Trio 2007 gegründet.


Luques Curtis
, Kontrabassist und Komponist, geboren in Connecticut USA wurde vielfach für den Grammy nominiert, gewann er den Grammy mit Eddie Palmieri und Brian Lynch. Das amerikanische DOWNBEAT Magazine hat ihn mehrfach ausgezeichnet. Luques Curtis spielt derzeit in den Bands von Eddie Palmieri, Gretchen Parlato und mit seinem Bruder Zaccai Curtis als Curtis Brothers.


Tupac Mantilla
, Percussionist und Schlagzeuger, geboren in Kolumbien, weltweit ausgezeichnet, Begründer des Global Percussion Network „PERCUACTION“, erreicht mit seinen innovativen Rhythmuskonzepten und Body-Percussion-Methoden seit 2010 mehr als 100’000 Menschen. Tupac Mantilla arbeitet als Musiker mit Grössen wie Bobby McFerrin, Esperanza Spalding, Savion Glavor, Ustad Zakir Hussein und Julia Lage.


Mit dem neuen Album 11:11 setzen sie als „Claude Diallo Situation“; ein Statement, das Claude Diallo „traveling with music“ neu formuliert nämlich „around the world“ unabhängig von Herkunft, Zeit und Ort! Und so ist auch ihre Musik. Alle Musiker verfügen über ein ausreichendes Werk an veröffentlichten Alben. Mit diesem Album begibt sich Claude Diallo mit seinem Trio noch auf eine andere Reise. Nachhaltigkeit und Zeitlosigkeit lassen 11:11 zum Neubeginn werden und sind Motiv für den von der New Yorker Jazzszene geprägten Claude Diallo. Das von ihm konzipierte Album mit dem Titeltrack 11:11 basiert konzeptionell auf den drei Stücken „11:11“, „ African Roots“ und „ Bona“.  11:11 Den Titeltrack charakterisieren ODD -METERS, die für Südamerika und Osteuropa typischen ungeraden Takte. 11:11 hat Schlüsselfunktion, denn es steht wie die Stücke African Roots und Bona der stoischen Zeitrechnung und Monotonie gegenüber. Für den Percussionisten Tupac Mantilla ist es wie auf den Leib geschrieben. African Roots Dieses Stück hat eine längere Geschichte, die den autobiographischen Spuren seines aus dem Senegal stammenden Stief-Großvaters Diallo folgt. ClaudeDiallo hat diese Komposition 2001 geschrieben. Nun veröffentlicht er sie im Zeichen von 11:11 als Gegenentwurf. Bona Dem kamerunischen E-Bassisten und seinem Idol Richard Bona gewidmet, folgt Claude Diallo afrikanischen Elementen „Call and Response“, odd-meters und groovige Blues-Licks, die eingängig sind. Claude Diallo und Richard kennen sich seit 2004. Gemeinsam mit African Roots und 11:11 bildet BONA das Fundament des Albums. Darüber hinaus gibt es ein Aufeinandertreffen von Stilistiken, in dem afrikanische Taktmetren, südamerikanischen Grooves und ODD Meters begegnen, die gemeinsam dem amerikanischen Jazzstil entgegnen. In diesem Kontext gibt es mehrere Widmungen. So ist Ray Santisi ein Stück, das Claude Diallo seinem Klavierprofessor, dem er an das Berklee College of Music als seinem prägenden Mentor folgte, gewidmet. Phinish – ein Wortspiel aus Phineas und Finish ist der Geburt des Sohnes von Luques Curtis gewidmet als der Vater sich in Rutgers University im Masterabschluss befand. Luques Curtis schrieb Phinish als Rhythm Change, in dem typischen amerikanischen Jazzstil, den Luques Curtis ausgesprochen verkörpert.

Eine Ballade gibt es mit dem Titel I remember JSL. Diese Komposition von der Schweizer Jazzlegende Bruno Spoerri ist dem Journalisten Jan Slawe gewidmet, der bis zu seinem Tod 1982 in Zürich jedes Jazzkonzert besucht hatte und darüber schrieb. Es ist eine Ballade und die einzige Ballade auf der CD. Als „Außenseiter“-Komposition wirkt LA FINCA von Luques Curtis, der seine zweite Heimat in Puerto Rico sieht. La Finca geschrieben in einem typischen Puerto-ricanischen Stil. 11:11 entsprechend ist „La Finca“ ein Experiment, mit zwei Musikern eines Trios, die diesem Genre treu sind, in die Latin Jazz Welt einzutauchen. Last but not least ein Standard: Bewitched, Bothered and Bewildered: den Claude Diallo in einem 7/8 Metrum neu arrangiert hat. Mit „Around the world“ bildet er die typische Spielweise in New York ab, womit sich 11:11 zu einem Kreis rundet und einen Neuanfang symbolisiert.

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